Sheepcontent: Weil sie uns täglich so nett grüßen, möchte ich hier kurz etwas zu den Schafen in unseren Weinbergen schreiben. Zu jedem Demeter-Betrieb gehören eigentlich auch Tiere und so war für uns klar, wenn wir das Weingut übernehmen, dann gehören auch tierische Betriebshelfer dazu. Auf die Heidschnucken kamen wir, weil sie eine alte Rasse sind, die man unkompliziert auch alleine an einem Standort lassen kann, das heißt, es reicht, wenn man einmal am Tag vorbeigeht und schaut, ob noch alle da sind, was der Zaun so macht und im Sommer Wasser vorbeibringt. Die Heidschnucken fressen alles, jedes Kraut und Blatt und eignen sich daher sehr gut zur Böschungunspflege. Von Efeu über Brombeeren, vor nichts schrecken sie zurück und wo sie sich einmal durchgekaut haben, folgt meistens ein Grashang mit stabilem Wurzelwerk. Gleichzeitig düngen sie natürlich wohin sie gehen und stehen und werten unsere Böden auf. Ihre Lämmer bekommen sie auch ganz alleine, ohne unsere Hilfe (bis auf die 2-3 Flaschenlämmer) und wenn diese groß genug sind, liefern sie uns auch noch bestes Fleisch von glücklichen Tieren. Während in den Reben die Trauben reifen, dürfen sie allerdings nicht rein, die Trauben schmecken ihnen viel zu gut ;) . Mit der Zeit haben unsere Schnuckis gelernt auch die steilsten Hänge zu beklettern und können auch ziemlich gut springen. Wir nennen sie daher längst „Rebschnucken“ und sind sehr froh, sie zu haben! Habt ihr Fragen? Es gibt noch wahnsinnig viel mehr zu den Schäfchen in den Weinbergen zu erzählen!

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